Wanderung am 11. November 2012



Wanderführer: Peter Scheuerlein
Teilnehmer: 14
KM 12



Wir trafen uns in Büchenbach unterhalb des Bahnhofs.P1010954

 Von dort marschierten wir an der Rednitz nach Roth zum Fabrikmuseum. Wir erlebten eine interessante und lehrreiche Führung im Museum.P1010956 Sie war so spannend das aus einer Stunde die uns der Museumsführer zugesagt hatte, knapp 2 Stunden wurden. Die Zeit verging dort wie im Flug. Wir waren gegen 12.30 Uhr zum Mittagessen angemeldet, und wir hatten noch ein gutes Stück zu wandern. Da kam meine Frau auf die Idee ein Taxi zu bestellen, in Form der Tochter dies wurde von den Teilnehmern auch gerne angenommen. So kamen wir doch noch pünktlich zum Mittagessen nach Rothaurach zum


Gasthaus Böhm
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Das Essen war reichlich und gut, so dass jeder auf seine Kosten kam.
Nach dem Essen machten wir wie üblich unser Gruppenfoto. Danach wanderten wir der Aurach entlang über den Krähenberg zum BahndammP1010958

























. Von dort aus marschierten wir diesen entlang zu unseren Ausgangspunkt. Bei dieser Wanderung konnte man sagen, es war eine reine Regenwanderung. Sie war trotz allem sehr aufschlussreich und spannend, denn es gibt ja bekanntlich beim wandern kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung.
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Euer Wanderführer
PS

Wanderung am 20.05.2012


 Wanderziel: Enderndorf – Großweingarten – Enderndorf

Wanderführer: Peter Scheuerlein

Teilnehmer: 21

KM 15

                                                                                                                                                                                              Ausgangspunkt unserer Maiwanderung war diesmal der Segelhafen in Enderndorf. P1010669


Wir wanderten am Igelsbachsee entlang, wo wir eine Schleife machten und wieder zurück oberhalb von Enderndorf wo wir in einer gemütlichen Kneipe kurz einkehrten. P1010672Danach marschierten wir
Richtung Friedhof vorbei auf den Wanderweg SP 5 und 166 nach Großweingarten. Hier kehrten wir beim Schnapsbrenner ein. Die Spargelzeit hatte zu dieser  Jahreszeit  Hochkunjunktur so auch hier (die sogenannten Spargelsattwochen) dies wurde auch reichlich angenommen. Wir konnten auch gerne aus der Karte wählen. Die Gastwirtschaft war gut besucht,  aber wir wurden rasch und zügig bedient. Auch das Essen war reichlich und gut. Gut gespeist, und gestärkt machten wir uns auf den Rückweg. Der Wanderweg SP 5 und 166/ 167 führten uns dann zum ehemaligen Kloster Heiligenblut. Weiter gingen wir auf den Weg 167 zum Brombachsee.

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Denn wir bis zu unserem Ausgangspunkt weiterliefen. Ein schöner sonniger Wandertag ging mal wieder seinem Ende entgegen.P1010696 Wir freuen uns bereits jetzt schon auf die nächste Wanderung. Die bestimmt auch sehr interessant sein wird.

Euer Wanderführer

PS

WW – Wanderung – am 17.06.2012


 „Litzlohe – Pilsach - Litzlohe"


Datum: 17.06.2012
Wanderfreunde 26
Wanderstrecke: 16 Km
Wanderführer: G.Schmidt
Treffpunkt war wie immer Sonntag um 9°°h der TSV-Parkplatz. Aufgrund des schönen Wetters waren zahlreiche Wanderfreunde erschienen. Nach dem Aufteilen der Teilnehmer in den Pkw's fuhr die Kolonne Richtung Altdorf und kurz nach Weinhof auf die Autobahn Richtung Regensburg, vorbei an Rasch, Gnadenberg bis zur Ausfahrt Oberölsbach. Weiter ging es über die Landstraße durch Sindelbach zu unserem Startpunkt Litzlohe.Pilsach2012 5

Am Ortseingang im Hof einer Schreinerei durften wir parken. Nach einer kurzen Pause, in der sich die Wanderfreunde marschbereit gemacht hatten, ging es kurz vor 10°°h auf einer Flurstraße in NO – Richtung los. Nach ca. 20Minuten erreichten wir bei „rotes/schwarzes Marterl" den „Jakobsweg" mit der Markierung „Muschel u. Rotkreuz" dem wir nun in süd-östlicher-Richtung folgten.
Da die Sonne inzwischen kräftig vom Himmel strahlte, waren wir doch recht froh, daß unser Wanderweg
über weite Strecken durch schattigen Wald verlief. Nach ca. 3km machte der Weg einen scharfen Knick nach Süden und kurz danach trennte sich der Jakobsweg in Richtung Osten von unserer RoutePilsach2012 10 Mit Rot-
kreuz als Wegzeichen wanderten wir weiter, überquerten eine Landstraße und danach über Wiesenwege und offenes Gelände bis Ammelshofen.
Auf der Dorfstraße ging es einige hundert Meter bergab. Kurz vor dem Ortsende führte uns unser Wanderweg links ab, vorbei an einem modern geführten Kuhstall. Durch die Oberlichter des Stalles konnten wir die Tiere beobachten, die in ihren Boxen nicht angekettet u somit frei umherlaufen, sich selbständig striegeln und duschen konnten. Trotzdem stank es fürchterlich aus den offenen Fenstern.
Nach kurzem Zusehen wanderten wir auf einem Waldweg leicht ansteigend weiter. Nachdem wir den Berghang erklommen hatten kamen wir wieder auf offenes Gelände. Kurz danach, zuerst eben und dann bergab erreichten wir das Dorf Tartsberg. Wir mußten nur eine kurze Strecke durch diesen Ort wandern, denn nach ca. 100 m konnten wir mit „Rot-Kreuz" links abbiegend das Dorf verlassen und nun wieder auf einem schönen Waldweg fast eben in Richtung Westen weiter gehen.Pilsach2012 23
Dieser Wegabschnitt dauerte ca. eine ¾ Stunde. Nachdem wir den Wald hinter uns gelassen hatten,
konnten wir bald unser Mittagsziel „Pilsach" vor uns liegen sehen. Nur noch kurze Zeit und wir erreichten, vorbei an Kirche und Schloß pünktlich um 12.30 unsere Gaststätte „Hotel Gasthof am Schloß".
Auf der Terrasse fanden wir alle Platz. Dort konnten wir auch einige Wanderfreunde begrüßen, die mit Rad oder Auto vorausgeeilt waren. Die Küche und auch Bedienung waren ausgezeichnet und so waren bei herrlichem Wetter und vorzüglichem Essen zwei angenehme Stunden schnell vergangen.
Gegen 14.30h und nach dem obligatorischem Gruppenfoto, marschierten wir am Ortsrand in nördlicher Richtung weiter. Ohne Wegzeichen wanderten wir nun auf einem Flurweg in das „Wünnerbachtal". Zunächst ging es auf der linken Talseite leicht ansteigend im Wald angenehm weiter. Als jedoch nach ca. 1½ km der Weg endete, mußten wir weglos den Hang hinaufsteigen um einen höher gelegenen Waldweg zu erreichen. Von dort ging es dann wieder fast eben weiter bis kurz vor den Ort „Wünn". Unser Wanderweg zwang uns nun die Talseite zu wechseln, d.h. absteigen zum Dorf und dann auf der Gegenseite wieder ca.30m auf-steigen. Die Mühe lohnte sich jedoch, denn wir konnten wieder einen schönen Waldweg, der fast eben uns bis kurz vor Litzlohe führte, weitergehen. Die letzten Meter bis zum Ort mußten auf der Straße gegangen werden. Nach weiteren ca.15 Minuten auf abseitigen Dorfstraßen hatten wir wieder unseren Ausgangspunkt, den Parkplatz bei der Schreinerei erreicht.
Auch wenn die Wanderstrecke nicht ganz kurz war, so führte der Weg doch weitgehend über Wald- und Wiesenwege. Das Wetter hatte es ebenfalls gut mit uns gemeint und ich denke, daß für einen Großteil der Wanderfreunde dieser Wandertag in angenehmer Erinnerung bleiben wird.
G. Schmidt
 

 

 

 

 

Bericht über die Familienwanderung der W+W am 9. September 2012

Bericht über die Familienwanderung der W+W am 9. September 2012

 
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Kuder Milan war der Star       

Der letzte Feriensonntag war reserviert für die elfte Familienwanderung der W+W im TSV Wendelstein. Alle Anzeichen für einen sonnigen und warmen Altweiber-Sommertag waren gegeben als sich früh am Morgen je zwei Omas und Opas mit ihren Kindern und Kindeskindern auf den zugegeben etwas längeren Weg machten. Das Ziel war der Nationalpark Bayerischer Wald und hier speziell der weltweit längste Baumwipfelpfad am Nationalparkzentrum Lusen in Neuschönau und der angegliederte acht Kilometer lange Wanderweg durch das Tierfreigehege.

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Der Parkplatz lag zentral. So starteten wir unsere Wanderung ohne Ballast, nur mit Fotoausrüstung und einer Portion Erwartungen ausgestattet auf den Rundweg, der uns für gut drei Stunden durch einen Wald führte, wie die Natur ihn entstehen lässt, wenn keine „ordnende Hand“ den Lebensraum der Tiere verändert. An den wichtigsten Punkten waren ausführliche Infotafeln und Beobachtungsstände aufgestellt. Sie waren uns eine gewisse Hilfe, ersparten uns eine Menge Geld für die angebotenen Führungen und wiesen uns dezent darauf hin, wo was zu sehen war. Die Tierwelt bestand nur aus einheimischen Arten oder aus Beispielen früherer Zeit. Es war wichtig zu erfahren, wie die Tiere im Verbund mit dem Wald und der Umgebung leben und nicht, dass sie überhaupt vorhanden waren. Diese Exemplare kann man in den Zoos aller größeren Städte erleben. Hier waren keine Elefanten, Krokodile oder Nashörner. Hier gab es z. B. Eulen, Uhus, vorwitzige Otter, Braunbären, Wildschweine, Hirsche, sogar Elche und Wisente und Kuder Milan war der Star. Hobbyfotografen mit Teleausrüstung standen schon am Morgen an ausgewählten Plätzen, um das eine oder andere Tier vor die Linse zu bekommen und teils ständen sie wohl auch noch gegen Abend dort, weil die mitunter scheuen Tiere sich überhaupt nicht zeigten oder weil sie wegen der spätsommerlichen Mittagshitze im Unterholz oder an schattigen Plätzchen vor sich hin dösten oder auch einfach, weil heute Sonntag war und somit auch ein „freier Tag“ für die Tiere.    

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Wir hatten Glück. Die Kinder konnten sich über ihre eigenen, gelungenen Amateur-Bilder freuen. Es war eine Foto-Safari, unspektakulär, aber mit viel Begeisterung. Bilder wie: Der Bär auf der „faulen Haut“ oder der Wald, nachdem jahrelang eine Rotte Wildschweine nichts mehr als nackten Boden und gebleichte Äste übrig gelassen hatten. Zu den Hirschen hatten wir leider keinen Zutritt, weil sie im September vorrangig mit ihrer Brunft beschäftigt waren und ein Spaziergang durch das Gehege zu gefährlich gewesen wäre. Auf dem auf- und abwärts führenP1080646den Rundweg – auch für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer bestens geeignet – ging es dann wieder zum Ausgangspunkt zurück. Die Sonne hatte ihren Zenit schon längst überschritten, war aber immer noch kräftig genug. Wir holten unser Mitgebrachtes aus dem Auto. Dann gab es für zehn Erwachsene und zwölf Kinder ein Picknick, das den Namen wirklich verdient hatte. Mitgebrachte Salate, Rohkost-Köstlichkeiten, reichlich Obst und belegte Brote. Ein Buffet, das uns die Gastronomie am Ort nicht hätte bieten können. Außerdem hatten wir eine Menge Geld gespart – zum Ausgleich unserer Fahrtkosten. Ein Cappuccino oder eine
Flasche Helles rundete die Pause ab, die Kinder hatten ihre Limo und waren mit der Veranstaltung am Vormittag zufrieden.
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P1100268Später mahnten die Verantwortlichen 
Petra und Hans zum Aufbruch. Ein weiterer  Hauptpunkt unserer Familienwanderung war der Baumwipfelpfad. Da wir bisher sparsam gelebt hatten, konnten wir uns den happigen Eintritt leisten. Außerdem war es ja für die Wissenschaft und einen guten Zweck. 

Auf einer Länge von dreizehnhundert Metern ging es in luftiger Höhe über einen auf zuverlässigen Stützen stehenden Bretterweg vorbei an Tannenspitzen und wuchtigen Buchen. An allen besonderen Stellen gaben Hinweistafeln Auskunft über das Leben des Waldes und ihrer Bewohner in vier Etagen. Hier im Nationalpark soll sich der Wald nach seinen eigenen Gesetzen entfalten. Am Lusen wurde vor rund dreißig Jahren ein Anfang gemacht. Wenn man bedenkt, dass eine Entwicklung zur Vollkommenheit rund dreihundert Jahre benötigt, merzen sich gerade die Zivilisationsnarben aus. Das Wachsen und Sterben läuft nebeneinander, wobei sich die Pflanzen und Tiere durchsetzen, die sich der Umgebung und der Witterung am besten anpassen können. Die Tiere finden ihren für sie geeigneten Rückzugsraum, wenn sie vom Menschen nicht daran gehindert werden. All das erfährt man noch wesentlich ausführlicher auf dem Waldwipfelweg, der an einem weiteren Höhepunkt des Pfades endet. Ein vierundvierzig Meter hoher Baumturm. P1100277
Spiralförmig geht der Weg innerhalb der Konstruktion leicht ansteigend nach oben zu einer Plattform, die einen herrlichen Rundblick auf den Bayrischen Wald, das benachbarte Tschechien, wo sich ebenfalls ein ähnlicher Nationalpark im Aufbau befindet und bei gutem Wetter bis zum Alpenkamm, freigibt. Dutzende kleine Hinweistafeln am Geländer der Plattform informieren über die nahen und entfernten Bergspitzen und Sehenswürdigkeiten. Alles das über dem satten Grün des Waldes.

Erwähnenswert ist noch die Begeisterung, mit der die Kinder abschließend noch eine Wissensrallye mitmachten. Im Hans-Eisenmann-Haus waren in verschiedenen Räumen und Etagen erweiterte Darstellungen rund um den Wald mit entsprechenden Fragen arrangiert. Die Mehrzahl unserer Jugendlichen hatte gut aufgepasst, eine Null-Fehler Bewertung erreicht und eine kleine Erinnerung an den informativen Tag im Nationalpark erhalten. Gut gemacht.

Bei einem kleinen Eis und den Resten des Picknicks hielt der eine oder andere nach dem langen Tag noch einmal die wichtigsten Eindrücke fest. Langsam lichtete sich der Parkplatz und auch wir machten uns auf die Heimreise.

Es war ein schöner Tag, es war eine schöne Familienveranstaltung bei tollem Spätsommerwetter. Die Planung für nächstes Jahr steht an.

Im September 2012

JW

Herbstwanderung vom 19-23.9.12

Bad Kleinkirchheim:

 

Mittwoch 1.Tag

Die Wander- und Wintersportabteilung des TSV Wendelstein fuhr von Mittwoch     19. bis Sonntag 23. September 2012 nach Bad-Kleinkirchheim mit 42 Personen

Die Reisegruppe startete mit einem Bus mit Maren Richter als Fahrerin. Mit Maren ist die Zahl der Wanderer somit auf 43 Personen angewachsen. Wir fuhren am 19.09. um 8 Uhr 10 vom Parkplatz des TSV Wendelstein in Richtung München.

Gegen 12.00 Uhr war Zeit zur einer Kaffeepause Gegen 12 Uhr 40, fuhren wir auf der A10, Richtung Rennweg - Villach. Während dieser Bergwanderfahrt wurden auch wieder Süßigkeiten ausgeteilt, welche, wie immer, Erika Walchshöfer spendiert und „Peter Erika“ im Omnibus angeboten hat. Dafür ein herzliches danke schön! Regen war unser ständiger Begleiter. Über Vorderkrems, Innerkrems (1500 m) gelangten wir zur Mautstelle der Nockalmstraße , wo die Durchquerung bzw. Überquerung des „Nationalparks Nockberge“ begann. Nockalmhof (1700 m), Pfandlhütte (1860 m), Zechneralm (1900 m), Eisentalhöhe (2042 m), Steigerhütte (1481 m), Glockenhütte (2024 m), Priesshütte (1700 m), Winklhütte (1280 m), um nur einige der markanten Punkte dieser großartigen Naturlandschaft zu nennen ,wurden passiert. Es war ein Erlebnis der besonderen Art. Wie wäre wohl die An- und Aussicht bei Sonnenschein gewesen? Leider nur Regen. Um 15 Uhr verließen wir wieder den Nationalpark und fuhren weiter über Ebene Reichenau (1095 m) nach Bad Kleinkirchheim (1087 m) und hielten um 15 Uhr 30 exakt vor dem Hotel Kolmhof. Die Zimmerverteilung war, wie üblich, eine reine Routinesache und schnell erledigt. danach noch etwas Ruhe, nach einer doch langen Anreise. Das Abendessen war für 18 Uhr 30 angesagt, ein reichhaltiges, kaltes und warmes Buffet erwartete unsere Gruppe. Nach einer kurzen Begrüßung durch die Hotelchefin und einem Willkommens-Cocktail, konnten wir uns dem Genuß des attraktiv dargebotenen widmen. Klaus erläuterte noch den Ablauf des nächsten Tages, dann war nach einem kleinen, schnellen Absacker der Tag gelaufen.

3 Personen waren noch nachträglich im Hotel angekommen, sodaß sich unsere Gesamt-Teilnehmerzahl auf 46 erhöhte.

 

Donnerstag 2.Tag

Einige Reiseteilnehmer gönnten sich zum Aufwachen, bei Sonnenschein, schon ein Badevergnügen und tummelten sich im Freiluft-Schwimmbad . Das Frühstücksbuffet um 7 Uhr 30 war gut angerichtet und reichlich bemessen. Abfahrt mit dem Bus um 9 Uhr nach St. Oswald zur Talstation der Nationalparkbahn Brunach (1329 m), auch Brunachalmbahn genannt. Drei Teilnehmer machten die Exkursion nicht mit. Klaus verteilte an alle Teilnehmer die so genannte „KärntenCard“, mit der alle Seilbahnen kostenlos benutzt werden konnten. Nun trennten sich die Teilnehmer in zwei Gruppen: Abteilung 1 Scheuerlein 20 Personen, Abteilung 2 Staubitzer 23 Personen und es ging los. Nach kurzer Auffahrt erreichte Gruppe 2 die Bergstation Brunachalm (1908 m). Gruppe 2 teilte sich hier nicht, wie vorgesehen, sondern wanderte gemeinsam zur St. Oswalder-Bockhütte (1690 m). Den ursprünglichen Weg 161 über das Brunachgatter (2000 m) haben wir nicht genommen, sondern den einfacheren Weg 162 direkt zur Bockhütte. Eine weise Entscheidung, denn es war winterlich kalt geworden , es blies ein eisiger Wind über die Berge. Der Höhenweg dem Grat entlang wäre nach Schneefall schwierig gewesen. Der Aufenthalt in der Bockhütte war angenehm. Ein kleiner Teil der Gruppe 2 machte sich noch auf zur Erlacher-Bockhütte (1930 m). Sie überwand auf einem schwierigen, steilen, steinigen Pfad den Höhenunterschied, fand dort aber ein angenehmes Ambiente zum Verweilen. Nach kurzer Rast gingen sie wieder zurück, bzw. hinab zur St. Oswalder-Bockhütte und trafen um 13 Uhr 45 wieder auf den wartenden Rest der Gruppe 2, die zwischenzeitlich im Windschatten der Hütte vesperte und den mittlerweile herrlichen Sonnenschein genoßP1010830P1010833.





Die Gruppe 1 marschierte von der Talstation zunächst auf dem Weg 1614 zum Brunachgatter (2000 m) dann weiter zum Mallnock (2226 m) und oberen Bocksattel (2226 m) weiter zur Roten Burg und dann auf dem Weg 122 hinunter zur St. Oswald-Bockhütte, die sie um 12 Uhr 45 erreichten

und auf die Gruppe Staubitzer trafen. Es folgte eine wohlverdiente Rast, zum Vespern und um sich etwas zu Verschnaufen. Dann wanderten sie gemeinsam mit Gruppe 2 zur Brunachalm zurück. Einige gingen sofort weiter hinab zur Talstation. Die Übrigen fuhren nach einer Trinkpause im NOCK IN mit der Seilbahn gegen 15 Uhr hinab ins Tal. Wo für alle um 15 Uhr 15 schon Kaffee, Kuchen und ein Geburtstagsschnaps von einigen Teilnehmern bereitgestellt waren. Die Rückfahrt erfolgte dann um 15 Uhr 45 bei herrlichem Sonnenschein. Ankunft am Hotel um 16 Uhr Ein Absacker auf der sonnigen Hotelterrasse beendete einen schönen Wandertag. Das Abendessen, war wieder für 18 Uhr 30 angesetzt. Die Vorbestellung der Menüs gemäß Karte war am Morgen schon von jedem Reiseteilnehmer selbst erledigt worden. Ein gemütliches Beieinandersitzen beendete einen ereignisreichen, schwierigen Wandertag.

 

Freitag 3.Tag     

Frühstücksbuffet um 7 Uhr 30, ähnlich bestückt wie am Vortag. Einige wagemutige Freiluftliebhaber nutzten schon vorher das Schwimmbad. Die Abfahrt mit dem Omnibus erfolgte um 9 Uhr, zur Turracher Höhe (1795 m), Ankunft gegen 9 Uhr 30. Hier trennten sich wieder die Wandergruppen. Gruppe 2 (25 Personen) nahm die 3-Seen-Runde in Angriff. Der Weg führte in Richtung Grünsee (1816 m), hinauf fast bis zum Schoberriegel (2208 m), dann auf dem Weg 109 weiter zur Sonn-Alm-Hütte knapp oberhalb des Schwarzsees (1841 m) gelegen, wo wir gegen 11.00 Uhr ankamen. Kurz vorher war Roswitha mit einigen Damen abgebogen, um einen kürzeren Weg zur Meizeit-Hütte zu nehmen. Sehenswert waren unterwegs die zahlreichen Blockhütten Ferienwohnungen, die angemietet werden können. Wir gingen ebenfalls leicht bergab bis zur Meizeit-Hütte (1808 m), um hier gegen 11 Uhr, wieder mit den Damen vereint, eine Trinkpause einzulegen. Aufbruch um 11 Uhr 40 zur Talstation der Panorama-Bahn (1795 m). Kurze Bergfahrt und Ankunft an der Bergstation Turracherhöhe (1995 m) um 12 Uhr 15. Das Restaurant „Alm Zeit“ mit einer großen Sonnenterrasse war dann zum Mittagessen wie geschaffen. Kärntner Spezialitäten und vieles mehr. Dann nutzten noch einige der Gruppe den kleinen Rundwanderweg, der speziell für Kinder angelegt, kurz und problemlos war, dann noch ein kurzer Blick rundum vom Gipfelkreuz. Gegen 14 Uhr 45 begann die Abfahrt zur Talstation, um 15 Uhr 15 waren alle wieder am Bus versammelt.
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Die Gruppe 1 nahm einen völlig anderen Weg. Sie fuhr mit der Panoramabahn hoch zur Turracher Höhe und wanderte zum Kornock (2193 m), der Rinsennock (2334 m) lag allerdings im Schneebereich, sodaß 11 Teilnehmer wieder umkehrten. Die Übrigen nahmen die Gefahr auf sich, den Rinsennock doch noch zu erreichen. Eines aber war wirklich erfreulich, alle sind wohlbehalten wieder im Tal angekommen. Die zwei Peter hatten noch Energie genug und rodelten, wenn auch zeitlich getrennt, mit dem „Nocky Flitzer“, einer „Alpen-Achterbahn“, von oben 200 Höhenmeter hinab zur 1600 m entfernten Talstation. Um 15 Uhr 15 waren alle der Gruppe 1 wohlbehalten am Bus angekommen. Einige holten noch den kleinen Seen-Rundgang nach und kamen rechtzeitig wieder zurück. Kaffee und Kuchen waren noch immer nicht zu Ende, sodaß es erneut ein Kaffeekränzchen gab. Dazu spendierte Gertrud Michel einen Geburtstags-„Williams“ und Ulla Barth half mit einem „Holunder“ nach.       Um 16 Uhr traten wir die Rückfahrt zum Hotel an.
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Das Abend-Menü war wieder für 18 Uhr 30 angesagt. Essen und Trinken entsprachen voll unserem Geschmack.

Für den Abend war Tanz vorgesehen. Hans Koller, ein Alleinunterhalter, den wir vom letzten Jahr schon kannten. hatte Melodien für jung und alt auf Lager. Es wurde ausgelassen getanzt, getwistet und herzhaft mitgesungen.

Gegen 23 Uhr war ein ausgefüllter, anstrengender, harmonisch auslaufender Tag zu Ende und konnte als gelungen betrachtet werden.

 

Samstag 4. Tag

Schwimmen vor dem Frühstück, für einige ein Muß. Frühstücksbuffet um 7 Uhr 30.. Für heute war ein Fußmarsch angesagt, der um 9 Uhr 30 vom Hotel am Bauernmuseum vorbei zur Kaiserburgbahn führte. Hildegard und Eveline waren zu Hause geblieben, Christa und Hans nahmen den städtischen Bus, dann die Seilbahn. Alle anderen fuhren ebenfalls mit der Seilbahn hinauf zur Bergstation Kaiserburg (2055 m), dort teilten sich die Teilnehmer wieder in zwei Gruppen auf. Gruppe 2 mit 17 Personen begann um 10 Uhr 40 mit dem Aufstieg zum Wöllaner Nock (2145 m). Wir nahmen nicht die „Direttissima“ sondern schlängelten uns um den Gipfel herum, trotzdem war der Weg steil, bergauf und auch bergab.P1010864 Foto-Shooting am Gipfelkreuz um 11 Uhr 20, herrlicher Panorama-Rundblick und dann wieder zurück zur Bergstation. Um 11 Uhr 45 erreichten wir wieder die Bergstation Kaiserburg und fuhren zur Mittelstation (1359 m), von da war es nur ein Katzensprung zum Bergrestaurant „Waldtratte (1359 m). Alle Teilnehmer der Gruppe 2 versammelten sich nach und nach in der Waldtratte, drei Leute fehlten. Nach der Mittagsrast meldete sich Georg um 14 Uhr ab und wanderte mit einigen Damen und Rudi hinab ins Tal. Gut markierter Fahrweg, der direkt am Ortseingang von Bad Kleinkirchheim in der Nähe des Hotels endete. Ankunft um 15 Uhr 10. Der Rest der Gruppe 2 nahm später die Seilbahn zur Talstation. Ankunft der anderen gegen16 Uhr am Hotel.
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Die Gruppe 1 stieg auch zum Gipfelkreuz des Wöllaner Nocks auf, nahm jedoch die „Direttissima“ und versuchte dann über das vordere Wöllaner Nock (2090 m) die Walderhütte (1960 m), zur Zeit unbewirtschaftet, zu erreichen. die Gruppe trudelte dann gegen 14 Uhr 30 langsam ebenfalls an der Mittelstation ein. Nach einer gemütlichen Rast legte diese Gruppe den Rest des Weges mit der Seilbahn zurück, per pedes dann Ankunft im Hotel gegen 16 Uhr 15.

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Abendessen um 18 Uhr 30. Als Gala-Diner angekündigt,

 

Sonntag 5. Tag

Das Frühstücksbuffet reichlich wie immer. Alle Teilnehmer betätigten sich dabei als Sänger, für Peter wurde „Happy Birthday“ als Geburtstagsgratulation angestimmt.

Busabfahrt um 9 Uhr, vorher noch eine kleine Verabschiedung durch die Hotelchefin. P1010923Unsere Fahrt führte bei Sonnenschein über Radenthein (746 m), dem Millstätter See entlang durch Dellach (619 m) nach Millstatt (611 m), das wir um 9 Uhr 30 erreichten. Die Schiffahrt war für 10 Uhr programmiert und startete an der Schiffstation Strandhotel Marchetti.P1010931 Die Kurzrundfahrt mit dem MS „Kärnten“ dauerte eine Stunde und endete um 11 Uhr wieder am Ausgangspunkt. Die „KärntenCard“ war auch hier gültig Nach dem Anlegen teilte sich unsere Reisegesellschaft auf und besichtigte das Stadtgebiet je nach Lust und Laune. Sehenswert das Millstätter Schloß, das ehemalige Benediktinerkloster (1070-1469), die Stiftskirche. Leider waren viele Besucher in der Stadt, denn die „Nockalm-Buam“ traten in einem Bierzelt am See auf. Die Busabfahrt war für 13 Uhr angesagt. Unsere nächste Pause war am Rasthof Walserberg geplant, Kaffee und restlicher Kuchen wurde angeboten. Danach fuhren wir weiter bis Wendelstein.

Um 20 Uhr 45 erreichten wir wieder den Parkplatz des TSV Wendelstein. Eine erlebnisreiche und lange Berg-Wanderfahrt war zu Ende.

 

Den Organisatoren dieser .Reise, der Kuchenabteilung und allen Helfern dieser Reise ein Kompliment für die Durchführung und Abwicklung dieses Ausflugs.

 

Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderreise im Herbst 2013



         

MS

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